Harry Kane verfehlt ersten Elfmeter in der Bundesliga
Harry Kane enttäuschte die Fans, als er in Wolfsburg seinen ersten Elfmeter in der Bundesliga verschoss. Ein Blick auf diesen denkwürdigen Moment und seine Folgen.
Der neue Star des deutschen Fußballs, Harry Kane, erlebte am Wochenende in Wolfsburg einen unerwarteten Rückschlag. Bei seinem ersten Elfmeter in der Bundesliga trat der englische Nationalspieler an, um seine Mannschaft, den FC Bayern München, in Führung zu bringen. Doch das Schicksal hatte andere Pläne, und Kane verschoss den Strafstoß. Die Szene in der Volkswagen Arena sorgte nicht nur für gespaltene Reaktionen auf den Rängen, sondern auch für eine Fülle von Diskussionen in den sozialen Medien.
Mit einem Pfiff des Schiedsrichters hatte alles vielversprechend begonnen. Die Fans der Bayern erwarteten mit Spannung den erfolgreichen ersten Elfmeter des Stürmers, nach einem Foul an einem Mitspieler im Strafraum. Kane, der in der letzten Saison in der Premier League für seine Torgefahr bekannt war, schien leicht nervös, als er sich dem Elfmeterpunkt näherte. Vielleicht war es der Druck, der auf den Schultern des Neulings lastete, oder vielleicht war es das nicht gerade übliche Wetter in Wolfsburg, das ihm zu schaffen machte. Als er den Ball antrat, waren die Erwartungen hoch. Doch der Schuss ging direkt über das Tor und verfehlte das Ziel um Längen.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Während die Bayern-Fans zunächst schockiert waren, mischten sich schnell Spötter und Scherzbolde in die Diskussion ein. Auf Twitter wurde Kane mit Fußballlegenden verglichen, die ebenfalls in einem entscheidenden Moment gescheitert waren. Ein User bemerkte trocken, dass es für Kane vielleicht besser gewesen wäre, mit der Zeitmaschine nach 1932 zu reisen, als Elfmeter nur zur Freude der Zuschauer vergeben wurden, nicht aber zur Sorge der Schützen. Ironische Bemerkungen über die „Anpassungsprobleme“ eines Weltstars in der Bundesliga machten schnell die Runde, und die Memes waren reichlich.
Man kann jedoch nicht leugnen, dass solche Rückschläge für einen Spieler wie Kane eine wichtige Lehre darstellen können. In der Premier League war er oft der Mittelpunkt, der stets die Verantwortung für seine Mannschaft trug. In Deutschland, wo der Druck und der Konkurrenzkampf ebenfalls groß sind, könnte dieser Fehltritt einen Moment der Reflexion hervorrufen. Coach Thomas Tuchel musste nach dem Spiel die Stimmung der Mannschaft aufrechterhalten, während die Medien bereits mit den Spekulationen über Kanes Verfassung und seinen Verbleib in der Liga begannen. "Wir alle haben schon einmal Fehltritte erlebt, und Harry ist ein Kämpfer. Er wird zurückkommen", erklärte Tuchel mit einer Mischung aus Hoffnung und Verständnis.
Über die technische Analyse des Schusses lässt sich nur spekulieren. Ein Spieler von Kanes Format sollte in der Lage sein, einen solchen Strafstoß zu verwandeln. Vielleicht war es die Unbekanntheit der Bundesliga, die ihm einen Streich spielte, oder die Tatsache, dass das Tor in Wolfsburg nach dem Abpfiff noch ganz anders zählte, als in London. Was auch immer der Grund war – die Fans hoffen, dass dieser Schuss in der Erinnerung schnell verblasst, während sie sich gleichzeitig auf die kommenden Spiele freuen.
Um die Realität zu würdigen, war das Spiel für Bayern dennoch nicht verloren. Auch ohne den verwandelten Elfmeter zeigten die Münchener eine beeindruckende Leistung und konnten die Partie letztlich mit 2:1 für sich entscheiden. Kane stellte trotz seines verschossenen Elfmeters seine Spielstärke unter Beweis, indem er sowohl Chancen kreierte als auch die Verteidigung des Gegners ordentlich durcheinanderbrachte. Am Ende ist der Fehltritt vielleicht weniger ein Grund zur Sorge als vielmehr eine kurvenreiche Fahrbahn auf dem Weg zur Integration in die Bundesliga.
Ein solcher Moment bleibt im Gedächtnis, und man kann sicher sein, dass die nächste Gelegenheit, vom Punkt aus zu schießen, bereits in Aussicht ist. Die Fans werden sich gut erinnern: man kann nicht immer die Akte des Heldentums erwarten, insbesondere nicht in einem neuen Terrain. Denn das Leben eines Fußballspielers ist nicht nur von Triumphen geprägt – manchmal ist ein verschossener Elfmeter der erste Schritt zurück zur Glanzzeit.